Kategorien-Archiv: Beratungsstellen häusliche Gewalt

Weiterbildung für Gewalt- und Konfliktberater(innen)

Neue Termine für die Weiterbildung “genderorientierte Tätertherapie” vom Forum Intervention.

In 2009 werden insgesamt 4 Seminare für diese Ausbildung angeboten.
Hier können Sie sich informieren und anmelden. 

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Seminar: Einführung in die Gewaltberatung mit Täterinnen

Das Forum Intervention bietet vom 15.-18.05 2009 ein Seminar zum Thema: Arbeit mit gewalttätigen Frauen und Mädchen an. Interssierte bekommen hier direkt die Ausschreibung und das Anmeldeformular.

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Sonderangebot: DVD über Täterarbeit

Der TatSachenverlag bietet seit heute auf die DVD: “Das Problem ist meine Frau” von Calle Overweg einen Preisnachlass von 30%.

Wer zugreifen möchte: Hier geht´s zum Angebot.

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Blogs, Chat´s, Foren und Profilseiten für Jungs

[caption id="attachment_160" align="alignnone" width="500" caption="Neue Seite für Jungen"]Neue Seite für Jungen[/caption]

Bei 2beman.de hat sich einiges verändert: Wesentlich mehr Möglichkeiten stehen den Jungs (und natürlich auch den Mädchen) zur Verfügung.

Sozial-Software macht es möglich! Jungs-Blogs, Foren für Jungen, ein Jungs-VZ a´la Myspace und Chaträume nach Bedarf sind eingerichtet. Es kann losgehen. Hier kannst Du Dich anmelden und loslegen.

Unter 2beman.de bleibt die Informationsseite. Das ehemalige Jungenforum wird zum Elternforum. Wenn Sie also als Mutter oder Vater Fragen zum Umgang mit Söhnen haben, so können Sie sich hier anmelden und Ihre Fragen stellen. Erfahrene “Jungenberater” geben Ihnen gern Auskunft.

Vielleicht fragen Sie sich, was dieser Eintrag hier in diesem Blog soll…

Bei 2beman soll es nicht hauptsächlich um Gewalt gehen, sondern um Jungs und ihre positiven Seiten.

Wenn Jungs jedoch Probleme mit Gewalt haben, bekommen sie von uns Hilfe, genau wie die Eltern von Söhnen.

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Broschüre: Reden statt schlagen | Frankfurter Rundschau - Hessen

Seit rund 20 Jahren arbeitet Hans Schmidt vom Verein JederMann in Heidelberg mit gewalttätigen Männern. “Die wenigsten kommen freiwillig”, sagt er. Die meisten müssten eine Bewährungsauflage erfüllen. Seltener finden sie den Weg, weil sie Angst davor haben, Partnerin, Job oder das Gesicht zu verlieren. “Drohender Verlust ist ein starker Antriebsmotor für Veränderungen.”

Die hessische Landeskoordinierungsstelle gegen häusliche Gewalt hat Schmidt als Referenten zu ihrer Fachtagung “Täterarbeit” eingeladen. Seine Zuhörer sind Vertreter aus Polizei, Justiz, Jugendämtern, Beratungsstellen für Frauen. Nachdem diese jahrelang vor allem die Opfer im Blick hatten, nehmen sie jetzt langsam auch die Täter in ihren Fokus - die männlichen. Bis man über die - ebenfalls existenten - Täterinnen sprechen wird, werden weitere zwanzig Jahre vergehen, sagt Schmidt voraus. Die Mühlen mahlen langsam: Stolze zweieinhalb Jahren hat es gedauert, bis endlich der hessische Wegweiser für die Beratung von Männern mit Gewaltproblemen fertiggestellt ist. Eine 40-seitige Broschüre im DIN A 5-Format, die Richter, Polizisten oder Beratungsstellen künftig verteilen können. Das Grußwort stammt von Justizminister Jürgen Banzer (CDU), dessen Ressort die Koordinierungsstelle unterstellt ist. “Das Erlernen sozialer Verhaltensmuster zur Vermeidung von Wiederholungstaten”, schreibt Banzer, “ist mittelbar auch Opferschutz”.

Broschüre: Reden statt schlagen | Frankfurter Rundschau - Hessen

Schade eigentlich, dass durch die Journailistin nicht weiter recherchiert wurde, wieviele Angebote für die Täter- und Täterinnenberatung es wirklich gibt, wenn man sie aus ideologischen Gründen eben nicht ausblenden würde.
Schade ist auch, dass hier wieder die Mär vom schlecht zu motivierenden, männlichen Monster-Täter weiter verbreitet wird - doch auch verständlich…
Wenn man Männer so negativ sieht, sich selbst permanent von ihnen abzuheben versucht, dann ist man eben angewiesen auf Klienten, die einem wegen einer gesetzlichen Auflage nicht weglaufen können…
In einem gebe ich Hans Schmidt jedoch Recht: Es wird womöglich 20 Jahre dauern, Täterinnenberatung wirklich flächendeckend zu etablieren, wenn wie zur Zeit an einem Gesetesentwurf fleissig gearbeitet wird, der weibliche Täterschaft bewusst und vorsätzlich ausblendet.

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