Der Pressedienst der Stadt Borken meldet:
… informierten Hubert Vornholt und Lothar Bardenhorst von der „Arbeitsgruppe Täterarbeit” des Runden Tisches GewAlternativen über ihre Arbeit: Seit 2002 beraten sie Männer, die ihre Gewaltbereitschaft beenden wollen. Dabei geht es vor allem darum, den Männern aus dem Gewaltkreislauf herauszuhelfen. Dazu müssen insbesondere die Ursprünge der Gewalt ausfindig gemacht werden. Dieses sei jeweils ein langwieriger Prozess, der bis zu 60 Beratungsstunden umfassen kann. Mit den Tätern wird vor allem daran gearbeitet, Verantwortung für gewalttätiges Handeln zu übernehmen, selbst Gefühle zuzulassen und sich bewusst gegen Gewalt zu entscheiden.
Bestreben von Bardenhorst und Vornholt ist gegenwärtig, die Beratung stärker auch im südlichen Teil des Kreises Borken zu etablieren. Schließlich kämen Männer freiwillig, wenn sie beispielsweise von den Jugendämtern, den Kirchen, den Frauenhäusern, Beratungsstellen oder der Polizei auf dieses Angebot aufmerksam gemacht werden.
Wenn ein niedrigschwelliges Angebot gemacht wird, wird es offenbar auch angenommen.
Die Vorsitzende des „Arbeitskreises zur Gleichstellung von Mann und Frau” wies auch auf die am 7. November 2007 im Kreishaus in Borken stattfindende Fachtagung des Runden Tisches zum Thema „Täterarbeit – ein Beitrag zum Opferschutz” hin.
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