aus: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=28732
Freitag, 8. Juni 2007
Dresden – Gegen häusliche Gewalt und Gewalt in der Familie engagiert sich die Landesärztekammer Sachsen. Der Vorstand der Kammer hat dazu am 6. Juni die Kommission „Gewalt gegen Kinder/ Misshandlung Minderjähriger“ in „Kommission Häusliche Gewalt – Gewalt in der Familie“ umbenannt.
„Nach amerikanischen Studien findet in bis zu 60 Prozent der Fälle bei Gewalt zwischen Lebenspartnern zusätzlich auch Gewalt gegen Kinder oder gegen betagte Menschen statt. Aus diesen Gründen ist die Neuausrichtung der Kommission notwendig“, erläuterte deren Vorsitzende Christine Erfurt, Oberärztin am Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum in Dresden.
Die Kommission wird laut Erfurt ihre Arbeit auf die oben genannten Zielgruppen erweitern und mit weiteren Experten zusammenarbeiten. „Eine Aufgabe wird es auch sein, die interprofessionelle Zusammenarbeit von Einrichtungen des Gesundheitswesens mit lokalen Institutionen für Gewaltopfer zu fördern“, so Erfurt. © hil/aerzteblatt.de
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Immerhin: manche Ärzte sind offenbar wesentlich präziser in ihrer Wahrnehmung als die Bundesregierung. Hier wird geschlechtsneutral formuliert und der gesamt Bereich häuslicher Gewalt betrachtet, ganz im Gegensatz zu den Plänen der Bundesregierung im Oktober 2007.