Dass sich so manche Therapeuten auch mit Selbstwertproblemen herumplagen, ist allseits bekannt. Doch wenn ein Selbstbild inszeniert wird, das in der Lage ist, selbst dem Größenwahn auf´s Haupt zu spucken, wird es amüsant – oder irritierend.
Wenn Männer zu Monstern werden – Hilfe bei Aggression
Schweinfurter Verein bietet Hilfe für gewalttätige Männer – Oft sind es fürsorgliche Familienväter
so lautet schon die Headline der Mainpost vom 28.05.2009 und weiter – im allseits so beliebten Männer-Bashing – geht´s unter anderem hier:
Über Gefühle zu reden ist für viele Männer die Hölle, erleben die beiden Psychologen immer wieder. Aber genau darum geht es in dem Anti-Gewalt-Training: um das fürchterliche Monster aus Angst, Frust, Hilflosigkeit, um den einen Teil des Gesamt-Selbst, der einen in Konfliktsituationen führt und zuschlägt. Am Ende des Trainings soll das Monster erkannt und an die Leine gelegt werden, sagt Herbert Durst. Voraussetzung dafür ist, so Erhard Scholl, die Motivation, etwas in seinem Leben verändern zu wollen.
Na dann, meine Herren: viel Spass beim anschließenden Gassigehen – schließlich muss das Monster auch mal.
Doch eine Frage bleibt selbst in diesem Artikel offen:
Welches Niveau muss der Deppenjournalismus in diesem Land noch unterschreiten,bevor die durchschnittliche Intelligenz interveniert?
Keine ähnlichen Artikel gefunden.
