Gewaltberatung in Nürnberg

Auch Manfred S. war Teil dieser Statistik, Hilfe fand er tatsächlich beim Verein »Männer gegen Männergewalt«. Gegründet wurde dieser von dem Sozialpädagogen Peter Grundler. Der Fachmann mit Zusatzausbildung zum Gewaltberater richtete 2003 eine Anlaufstelle für gewalttätige Männer ein, unterstützt von Experten wie Dieter Maly vom Allgemeinen Sozialdienst der Stadt. Grundler wollte eine Angebotslücke schließen: »Immer stehen die Opfer im Fokus, zu Recht. Aber auch Täterarbeit ist Opferschutz. Wir helfen, das System Familie wieder in Ordnung zu bringen.«
Die Beziehung zerbrach

Im Fall von Manfred S. ist das nicht gelungen, die Beziehung zerbrach. Doch in seiner neuen Partnerschaft will es der 45-Jährige besser machen. In seiner Ehe litt er ständig unter dem Gefühl, die Bedürfnisse seiner Frau und der Kinder nicht erfüllen zu können. »Er fühlte sich hilflos und ungenügend«, sagt Grundler.

In seinem Bekanntenkreis konnte sich der Arzt niemandem anvertrauen. Wie bei einem Schnellkochtopf explodierten nach 19 Jahren die aufgestauten Emotionen, und Manfred S. schlug auf seine Frau ein. In der Gewaltberatung lernte er, über seine Gefühle zu sprechen. Mit seiner neuen Lebensgefährtin, aber auch mit anderen Männern. Und er nimmt sich Zeit für Hobbys, beim Badminton mit Freunden kann er seinen Stress loswerden.

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Neues aus Berlin: Gewaltberater M. Wenzel jetzt an verschiedenen Schulen aktiv

Michael Wenzel ist in Berlin jetzt an verschiedenen Schulen aktiv.  An der “Seeschule Rangsdorf” hat er  einen Beratungsraum gestellt bekommen. Die „Schülerinsel“ dient als Anlaufstelle für Schüler, Lehrer , Pädagogen und Eltern rund um das Thema Konflikte. Er ist 4-5 Std. pro Woche dort. Interessierte Lehrer und Eltern sind herzlich Willkommen!

Im Januar hat er an der Hannah Arendt Schule in einer 10 Klasse einen Kompakttag zum Thema Mobbing/ Konflikt in der Klasse gemacht. 28 Schüler als Teilnehmer waren dort.

Wider sprachlose Gewalt: Caritas berät Männer, die ihre Familien misshandeln

Münster/Hamm – Der jüngste ist 15, ein typischer schwerer Junge und von der Schule geflogen. Der älteste ist Mitte 50, Geschäftsführer eines erfolgreichen Betriebes. Dazwischen liegen Langzeitarbeitslose, Sozialarbeiter, Fachkräfte, Lehrer und Theologen. Die Männer, die Andreas Moorkamp berät, könnten verschiedener nicht sein. Dennoch ha­ben sie eines gemeinsam: Sie misshandeln ihre Familien.
„Gewalt ist unabhängig von Schicht oder Bildung“, betont der Gewaltberater der Gesellschaft „Schutz bieten, Kraft ge­ ben, Mensch sein“ (SKM) des Caritasverbands Münster. Seit 2004 gibt es diese Krisenberatung, die den Perspektivwechsel gewagt hat.„Weg von der der Opfer, hin zu jener der Täter, ohne ihnen die Verantwortung für ihr Tun nehmen zu wollen“

Mittlerweile ist die Zahl der Hilfesuchenden so gestiegen (161 Kontakte im Jahr 2006, 466 in 2009), dass unter dem Motto „Echte Männer reden“ ein Beratungsnetzwerk im Bistum entstehen soll.

Wider sprachlose Gewalt: Caritas berät Männer, die ihre Familien misshandeln | Borkener Zeitung – Münsterland

Angebot für gewalttätige Jungen, Eltern, Betreuer etc in Basel.

STOPP GEWALT KURSE

STOPP GEWALT KURSE

Das Institut für Gewaltberatung in Basel bietet ab April die ersten Stopp-Gewalt-Kurse mit eigenem Konzept an. Inhaltlich basiert das Programm u.a. auf dem SEK-Training.

Anmeldezeit für das Seminar: Arbeit mit schlagenden Frauen verlängert

Das Seminarangebot vom FORUM INTERVENTION wurde verlängert. Das Seminarhaus konnte verbindlich gebucht werden. Es gibt noch wenige freie Plätze. Hier geht es weiter:
AKTUALISIERT!Anmeldungszeit verlängert! Februar 2010 Seminar: Arbeit mit gewalttätigen Frauen und Mädchen