Referenz über die Gewaltberatung im Bereich der Bewährungshilfe

Wir haben eine neue Referenz…

Gerade im so genannten Hellfeld sind wir ebenfalls seit vielen (fast 20) Jahren tätig. Nun gibt es eine neue Referenz, die dem Kollegen Dietrich Seifert eine gute Arbeit bescheinigt. Die Referenz ist für die Arbeit mit einem sexualisiert gewalttätigen jungen Mann. Hier kann man sich die Referenz anschauen: Referenz-Seifert

Jugendliche brauchen starke Väter

Gewaltberater Martin Schmid über die schreckliche Tat in München und schwierige Jugendliche.

Martin Schmid: Einziger Gewaltberater im Kanton Solothurn.Martin Schmid: Einziger Gewaltberater im Kanton Solothurn.
Bild: Anita Zulauf
Drei Jugendliche schlagen in München einen Mann fast zu Tode und verprügeln weitere Menschen. Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie so etwas hören, Herr Schmid?
Der erste Gedanke ist bei den Opfern. Das Leid, das Unfassbare, steht im Vordergrund.

Und der zweite?
Da geht es für mich darum, was diese jungen Menschen getrieben, was sie so weit gebracht hat. Meines Wissens geschah das bei einer Schulabschlussreise. Plagte die jungen Leute Zukunftsangst, wissen sie, wies weiter geht im Leben?

Hier geht es weiter.

“Männer contra Gewalt” – Therapeuten oder doch nur Dompteure?

Dass sich so manche Therapeuten auch mit Selbstwertproblemen herumplagen, ist allseits bekannt. Doch wenn ein Selbstbild inszeniert wird, das in der Lage ist, selbst dem Größenwahn auf´s Haupt zu spucken, wird es amüsant – oder irritierend.

Wenn Männer zu Monstern werden – Hilfe bei Aggression

Schweinfurter Verein bietet Hilfe für gewalttätige Männer – Oft sind es fürsorgliche Familienväter

so lautet schon die Headline der Mainpost vom 28.05.2009 und weiter – im allseits so beliebten Männer-Bashing – geht´s unter anderem hier:
Über Gefühle zu reden ist für viele Männer die Hölle, erleben die beiden Psychologen immer wieder. Aber genau darum geht es in dem Anti-Gewalt-Training: um das fürchterliche Monster aus Angst, Frust, Hilflosigkeit, um den einen Teil des Gesamt-Selbst, der einen in Konfliktsituationen führt und zuschlägt. Am Ende des Trainings soll das Monster erkannt und an die Leine gelegt werden, sagt Herbert Durst. Voraussetzung dafür ist, so Erhard Scholl, die Motivation, etwas in seinem Leben verändern zu wollen.
Na dann, meine Herren: viel Spass beim anschließenden Gassigehen – schließlich muss das Monster auch mal.
Doch eine Frage bleibt selbst in diesem Artikel offen:
Welches Niveau muss der Deppenjournalismus in diesem Land noch unterschreiten,bevor die durchschnittliche Intelligenz interveniert?

Einladung für ausgebildete Gewalt- und Konfliktberater(innen), bitte bis zum 29.03.melden!

Contour-Rundbrief

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit einiger Zeit arbeiten einige Kollegen/Innen an der Idee, eine möglichst vielschichtige Vernetzung unserer Arbeit zu ermöglichen. Wir haben einiges an Zeit und auch Umwegen in Kauf genommen, um Inhalte und Ziele zu formulieren .Diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Wir sehen uns am Anfang eines daraus zu entwickelnden Berufsverbundes.

Contour soll nach derzeitigem Stand zum Interessenverband aller Gewaltberater/Innen und Konfliktberater/Innen (ausgebildet nach dem „Hamburger Modell“) werden.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie wesentlich Kontakt und Beziehung als Bestandteile unserer Arbeit sind. Wir regen an, diese Haltung auch für uns als Lobby der Täter/Innenarbeit zu nutzen. Eine vergleichbare Verbindung auf einer gemeinsamen Grundlage gibt es im deutschsprachigen Raum unserem Wissen nach nicht.
Unser Wunsch ist es, diesen Leerraum gemeinsam mit euch zu füllen.

Contour kann so endlich die Plattform für fachliche Kommunikation von Flensburg über Bern bis Salzburg werden. Neuen Kolleg/Innen wird so die Möglichkeit geboten, mit etablierten Einrichtungen in Kontakt zu kommen und an gemachten Erfahrungen teilzuhaben. Alte Kolleginnen und Kollegen sind so beteiligt an den neusten Entwicklungen und Erkenntnissen und erleben so die breite Palette gewaltberaterischer Angebote.

In der Vergangenheit haben einige Kolleg/Innen auf dem Deutschen Präventionstag (Leipzig / Wiesbaden / Nürnberg / Hannover) und auf dem Jugendhilfetag unser Beratungsangebot (Gewaltberatung nach dem Hamburger Modell) präsentiert.

Wir wollen diese notwendige Präsenz intensivieren / aktualisieren und für möglichst viele Beratungsstellen und Kolleg/Innen sprechen. Dazu benötigen wir Eure Zustimmung und Eure Mitarbeit.

Ganz oben steht, unserem „Hamburger Modell” als Fundament unserer Täter- und TäterInnenarbeit, politisch gesellschaftlich zu der Anerkennung und Wertschätzung zu verhelfen, die diesem Modell gebührt.

Wir laden deshalb am 19.6./20.6.09 zu einem Fachaustausch ein. Zur Zeit suchen wir einen geeigneten Tagunsort/ Raum.

Wir bitten bis zum 29.3.09 um eine Rückmeldung ob Ihr/Du an diesem Treffen teilnehmt oder in Zukunft an diesem Konzept mitarbeiten wollt. Sowie der Ort fest steht, werdet Ihr benachrichtigt. Unsere Hoffnung ist, viele von Euch zu erreichen, helft uns dabei!

Mit freundlichen Grüßen

Dietrich Seifert, Michael Wenzel und Stefan Fass

PS. Rückmeldungen über Interesse an unserer Idee ist für uns wichtig, vor allem für die Vorbereitung und Organisation weiterer Treffen. Wir sind gespannt und aufgeregt!

Anmeldungen sendet Ihr bitte an Dietrich Seifert dietrich seifert (at) stadt wolfsburg.de

Oder Tel. 05361/ 890616

Contour besteht (zur Zeit) aus folgenden Ideenentwicklern (Stand Feb 09)

M. Wenzel / S. Fass / D.Seifert / T. Rehberg / F. Arlandt / J. Krabbe / S. Gräbener / G. Willert / S. Seifert-Wiezorkowski / E. Hansen / N. Hülquist / T. Lindenberg

Die geplante Struktur zum Arbeitstreffen findet Ihr hier.

Bei der Gewalthotline gibt es jetzt Live-Chat-Beratung

Viel “niedrigschwelliger” geht es wohl kaum. Bei der Gewalthotline unter www.gewalthotline.eu bieten ausgebildete Gewaltberater und Gewaltberaterinnen mit einer 3 jährigen abgeschlossenen Ausbildung Live-Chat-Beratung an. Der Service ist vorerst unentgeldlich, wird aber regelmäßig am Tage angeboten.

Die Gewalthotline richtet sich an Männer und Frauen, die (häuslich oder auch sonst) gewalttätig wurden. Die Chatberatung soll die Hemmschwelle senken, eine regelmäßige Beratung in einer der angeschlossenen Beratungsstellen aufzusuchen.

Gesponsert wird der Service aktuell vom FORUM INTERVENTION.

Wichtig: Die Chats werden weder protokolliert, noch werden die IP-Adressen gespeichert, um die Annonymität zu gewährleisten.