Seminar: Professionelle Interventionen mit Täterinnen

Aufgrund steigender Nachfrage bietet das Forum Intervention ein weiteres Seminar für die Arbeit mit Täterinnen an.

Dieses Seminar findet vom 25.02. bis 28.02.2010 in WETZLAR in der Sportbildungsstätte Wezlar statt und kostet 430 Euro zzgl. Ihrer Unterbringung. Die erfahrenen Trainerinnen schulen Sie oder Ihre Mitarbeitenden in professionellen Interventionen mit häuslich gewalttätigen Müttern. Bei Interesse können Sie sich die Ausschreibung << hier >> herunterladen.

Bitte weisen Sie ggf. auch andere Kolleginnen auf dieses Seminar hin. Vielen Dank!

Die Zahl der Teilnehmer(innen) ist auf 16 begrenzt. Anmeldeschluss ist der 30.11.2009.

Referenz über die Gewaltberatung im Bereich der Bewährungshilfe

Wir haben eine neue Referenz…

Gerade im so genannten Hellfeld sind wir ebenfalls seit vielen (fast 20) Jahren tätig. Nun gibt es eine neue Referenz, die dem Kollegen Dietrich Seifert eine gute Arbeit bescheinigt. Die Referenz ist für die Arbeit mit einem sexualisiert gewalttätigen jungen Mann. Hier kann man sich die Referenz anschauen: Referenz-Seifert

Gewaltberatung in Borken

Was tun gegen Gewalt? | Ahlener Zeitung – Für Ahlen und das Münsterland – Borken

In dieselbe Richtung gehen die Bemühungen von Hubert Vornholt vom Fachbereich Jugend und Familie des Kreises. Er hat eine Zusatzqualifikation als „Gewaltberater“, womit natürlich die Vermeidung von Gewalt als Mittel der Konfliktlösung gemeint ist. Vornholt lässt in seinen Kursen, einer beginnt in Kürze in Stadtlohn, die Teilnehmer unter anderem eine Rechnung „Was kostet dich deine Gewalt?“ anstellen. „In einem Kursus sind schon mal 450.000 Euro zusammengekommen“, berichtet Vornholt. Schmerzensgeld, Krankenhaus-Aufenthalte, Sachschäden, der Platz im Knast – alles wird nach dem Verursacherprinzip abgerechnet. „Für Gewalt zahlt ihr einen hohen Preis“, das soll im übertragenen Sinn deutlich werden.

Gewaltberater Joos Tarnutzer wird Drogenbeauftragter

Hier gefunden:

Der 42jährige Sozialpädagoge und Gewaltberater Joos Tarnutzer aus Oberdorf ist neuer Drogenbeauftragter des Kantons Baselland. Er tritt die Stelle am 1. September 2009 an und löst Georges Krieg ab, der Ende Juni pensioniert worden ist.
Als Beauftragter für Drogenfragen koordiniert Joos Tarnutzer stationäre Therapien von Drogenabhängigen, vermittelt Nachbetreuungen und steht in Kontakt mit Klienten, welche er auch bei Kriseninterventionen unterstützt. Er arbeitet eng mit Kantonsarzt Dominik Schorr zusammen.

Joos Tarnutzer ist neuer Drogenbeauftragter für BasellandJoos Tarnutzer ist neuer Drogenbeauftragter für Baselland

Der Drogenbeauftragte erfüllt auch Stabsarbeiten der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion und kooperiert mit verschiedenen Fachstellen, Therapieeinrichtungen, Gemeinden und anderen Kantonen.

Joos Tarnutzer ist im Baselbiet aufgewachsen, lebt in Oberdorf, ist verheiratet und hat drei Kinder. Nach dem Abschluss der eidgenössischen Handelsmittelschule in Liestal war er zwischen 1989 und 1996 in der Bankenbranche tätig, zuletzt als Kundenberater der Basler Kantonalbank. 1996 wechselte er in die Soziale Arbeit und beendete 2000 sein Studium an der heutigen Fachhochschule Nordwestschweiz zum diplomierten Sozialpädagogen.

Seit September 2001 arbeitet Joos Tarnutzer auf dem Arxhof, dem kantonalen Massnahmenzentrum für junge Erwachsene in Niederdorf. Dort leitet er seit Oktober 2006 die Aussenwohngruppen sowie die Sozialen Dienste. Zudem ist er für die Praxisausbildung von Studierenden auf dem Arxhof zuständig.

Nach einem Nachdiplomkurs als Praxisausbildner an der Fachhochschule Nordwestschweiz und einem Führungsseminar des Kantons Baselland absolvierte Joos Tarnutzer die Ausbildung zum Gewaltberater und Gewaltpädagogen. Privat engagiert er sich in seiner Wohngemeine Oberdorf als Präsident des Kreisprimarschulrates und im Kader der Feuerwehr.

“Männer contra Gewalt” – Therapeuten oder doch nur Dompteure?

Dass sich so manche Therapeuten auch mit Selbstwertproblemen herumplagen, ist allseits bekannt. Doch wenn ein Selbstbild inszeniert wird, das in der Lage ist, selbst dem Größenwahn auf´s Haupt zu spucken, wird es amüsant – oder irritierend.

Wenn Männer zu Monstern werden – Hilfe bei Aggression

Schweinfurter Verein bietet Hilfe für gewalttätige Männer – Oft sind es fürsorgliche Familienväter

so lautet schon die Headline der Mainpost vom 28.05.2009 und weiter – im allseits so beliebten Männer-Bashing – geht´s unter anderem hier:
Über Gefühle zu reden ist für viele Männer die Hölle, erleben die beiden Psychologen immer wieder. Aber genau darum geht es in dem Anti-Gewalt-Training: um das fürchterliche Monster aus Angst, Frust, Hilflosigkeit, um den einen Teil des Gesamt-Selbst, der einen in Konfliktsituationen führt und zuschlägt. Am Ende des Trainings soll das Monster erkannt und an die Leine gelegt werden, sagt Herbert Durst. Voraussetzung dafür ist, so Erhard Scholl, die Motivation, etwas in seinem Leben verändern zu wollen.
Na dann, meine Herren: viel Spass beim anschließenden Gassigehen – schließlich muss das Monster auch mal.
Doch eine Frage bleibt selbst in diesem Artikel offen:
Welches Niveau muss der Deppenjournalismus in diesem Land noch unterschreiten,bevor die durchschnittliche Intelligenz interveniert?